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Visionäre Manager

11. April 2012

„Wohin der Weg führen soll ist klar. Das ist doch ganz offensichtlich. Wir wollen diesen Mandanten gewinnen, die Nummer Eins werden, die führende Kanzlei bleiben, mehr Umsatz machen…“[bitte das passende einsetzen]

„Die Zielgruppe? Ja, die ist wichtig. Sie kennen die Zielgruppe doch genau. Sie sind doch schon so lange hier und wissen welche Mandanten wir ansprechen.“

„Das letzte Jahr lief schon ziemlich gut, aber wir können noch besser werden. Mit ein bisschen Anstrengung. Ich vertraue darauf, dass Sie Ihr Bestes geben.“

Jeder, der mehr als eine Woche in einer beliebigen Business Services Abteilung einer beliebigen Kanzlei verbracht hat, kennt diese Sätze. Und weiß, das sie genau so enden. Punkt. Keine weitere Erklärung.

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Menschen zusammen, um Holz zu beschaffen,
Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Menschen
die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer .“

Das ist eine Art von leadership. Visionär. Charismatisch. Bequem. Die Mitarbeiter werden schon raus finden, was nötig ist. Wenn sie erfolgreich sein wollen.

Manche Mitarbeiter wollen keinen „Erfolg“. Sie wollen, durch ein paar Stunden interessanter Arbeit am Tag, ihren Lebensunterhalt sichern. Hier versagt diese Art von leadership. Sind sie deshalb falsch in Ihrem Unternehmen? Nein, sie machen Ihnen nur ein wenig Mühe. Denn sie verlangen klare Aussagen. Was ist das Ziel? Was wird von mir erwartet? Welche konkrete Anstrengung ist gemeint. Welche Zielgruppe soll es in diesem speziellen Fall sein?

Nicht nur das Ziel bestimmt den Weg. Manchmal auch die Umstände. Das ist der Unterschied zwischen einem Visionär und einem Manager. In Personalunion ein seltener Fall.

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