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Arbeitsteilung

23. Februar 2012

Unter Arbeitsteilung versteht man die organisatorische Zerlegung einer Arbeitsaufgabe in mehrere Teilaufgaben und deren Zuweisung an einzelne Arbeitsausführende. Arbeitsteilung hilft, das wichtigste ökonomische Ziel zu erreichen: mit Rohstoffen und Arbeit sparsam umzugehen und so hohe Erträge wie möglich herauszuholen.  So jedenfalls die herrschende Definition seit Adam Smith.

Folgerichtig gibt es in den meisten Kanzleien eine Arbeitsteilung. Zwischen Associates und Partnern. Zwischen Anwälten und Business Services. Zwischen Spezialisten für Management und Spezialisten für juristische Fragen.

Zur Arbeitsteilung gehört die Abgrenzung von Kompetenzen. Konsens über die Qualität des Ergebnisses. Das Vertrauen in die Fähigkeiten des anderen. Die Fähigkeit zuzuhören und die Rolle zu wechseln: vom Spezialisten zum Laien. Arbeitsteilung ist Teamarbeit.

Ein gutes Team besteht nicht nur aus Spezialisten. Es besteht in erster Linie aus Persönlichkeiten. Die nicht immer die fachlich besten Spezialisten sein müssen, sondern ihre besondere Rolle im Team erfüllen müssen. Ein überragender Spielmacher gewinnt ein Spiel, aber nicht notwendigerweise die Meisterschaft.

Bis hierher haben Sie vermutlich mit dem Kopf genickt. Schließlich bauen Sie keine Autos in einer automatisierten Fertigungsstrasse, sondern eine individuelle Beratungsleistung für einen Mandanten.

Aber, Hand auf’s Herz, gilt dies auch für die Zusammenarbeit von Marketing und Anwälten? Wie reagieren Sie beim nächsten Vorschlag Ihres Marketingmanagers den Pitch umzugestalten?

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