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„Moderne Büroflächen“

21. Februar 2012

Deutsche Kanzlei-Architektur lässt sich mit einem Wort beschreiben: Einzelbüro. Sozietäten, die kürzlich neu erbaute Büroräume bezogen haben, gilt es als Gipfel des Fortschritts, mehrere Sekretariate im Zentrum der anwaltlichen Einzelbüros platziert zu haben und eine „open door policy“ zu pflegen.

Kein Vertrag, kein Memo wird alleine gedacht. Ideen werden diskutiert, verworfen, neue generiert. Im Gespräch. Manchmal geplant, in Besprechungen. Manchmal, en passant, in der Kaffeeküche. Ideen entstehen. Wer oder was die Inspiration zu einer geschickten Lösung ist, ist nicht immer klar zu zuordnen.

Jeder Vertrag, jedes Memo wird letztlich allein geschrieben. Der letzte Schliff ist eine einsame Arbeit. Ungestört und konzentriert. Logik, Schlüssigkeit und Stil gestalten, verfeinern. Kollegen stören nur. Denken ist einsame Arbeit.

Unterstützt die Architektur Ihres Büros effiziente Abläufe? Funktionieren nur die gewollten „Chinese Walls“? Kann die Raumstruktur flexibel an die personellen Anforderungen eines fachbereichsübergreifenden Mandates angepasst werden? Kennt Ihr Architekt wirklich nur die Alternativen „Großraumbüro“ und „Einzelbüro“?

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